In unserem Handeln und im Umgang mit unseren Partnern und Kunden orientieren wir uns an Werten. Werte sind die Grundlage unserer Weltanschauung und bestimmen unsere Visionen und Zielvorstellungen.
Achtung und Nächstenliebe als entscheidende Grundlage, um überhaupt Menschen führen zu können. Der Weg für gute Führung heisst: Wert-Schöpfung durch Wert-Schätzung. Führen nicht im heutigen Sinn von «managen», sondern im Sinne von helfen, dienen, fördern, Orientierung geben und Sinn vermitteln damit Mitarbeiter langfristig und anhaltend ihr volles Potential entwickeln können.
Demut: Der Begriff Demut wird heutzutage fast nicht mehr gebraucht – ist aber der beste Schutz vor überheblichem Handeln und teuren Ego-Trips. Nur wer im innersten demütig ist und den anderen höher schätzt als sich selbst kann wirklich produktiv sein.
Wahrheit, Gerechtigkeit und Glaubwürdigkeit: Darin ist Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Transparenz und Verlässlichkeit eingeschlossen. Wer glaubwürdig auftritt, sagt, was er tut und tut, was er sagt. Er ist authentisch und nimmt Abstand von taktischen Ränkespielen. Seine Aussagen sind fundiert und wahr. Kurzfristig mag dieses Verhalten auch Nachteile bringen. Aber auf lange Sicht wird damit ein Vertrauen aufgebaut, das in heiklen Konfliktsituationen von unschätzbarem Wert ist. Vertrauen ist die einzige tragfähige Basis in unserer komplizierten Welt. Eine glaubwürdige vertrauenswürdige Person ist berechenbar und muss sich nicht hinter Fassaden und Tricks verstecken.
Solidarität und Selbstbeschränkung: Wer die eigenen Grenzen kennt, ist sich bewusst, dass er auf die Mitmenschen angewiesen ist. Niemand hat allein die Übersicht. Nur in der ergänzenden Zusammenarbeit können komplexe Aufgaben bewältigt werden. Selbstbeschränkung umfasst darum auch die Bereitschaft zur Teilung der Macht. Dazu gehört die Rücksichtnahme auf die Mitmenschen, ihre Anliegen und Bedürfnisse. Wer sich nicht überschätzt, kann die Chancen im Zusammenwirken mit den andern erkennen. Gemeinsam lassen sich Lösungen erarbeiten, die dem Wohl aller dienen. Solidarisch sein bedeutet, auch jene zu unterstützen, die nicht zur eigenen Gruppe gehören. Das ist nur in Verbindung mit Toleranz möglich. Das lateinische Wort "tolerare" bedeutet ertragen. Wir sollen also die Mitmenschen in ihrer Eigenart ertragen und an ihrer Last mittragen. Das bedeutet manchmal, auf eigene Vorteile zu verzichten. Die Verzichtbereitschaft ist die Zwillingsschwester der Solidarität. Mit Liebe politisieren bedeutet die Schwachen stärken.
Yves Enderli, Präsident Verwaltungsrat BASWA acoustic AG